DER NEUAUFBAU (2010 - heute)


Unter dem neuen Trainer Dietmar Simon, der mit der dritten Seniorenmannschaft die Meisterschaft in der Kreisliga C errungen hatte, wurde ein Neuaufbau unter dem Motto "Weisweiler für Weisweiler" eingeleitet - als Ziel wurde für die erste Saison in der Kreisliga B in der Spielzeit 2010/2011 ein stabiler Mittelfeldplatz ausgegeben. Doch nach einem passablen Saisonstart brach das Team ein und Dietmar Simon erklärte drei Spieltage vor dem Saisonende nach einem 3:0-Heimsieg gegen den SC Setterich seinen Rücktritt. In den letzten drei Begegnungen unter dem Interimstrainer Manfred Bräuer holte die Fortuna noch vier Punkte, das 2:2-Unentschieden am letzten Spieltag nach einem 0:2-Rückstand bei Falke Bergrath reichte so gerade, um den erneuten Abstieg in die Kreisliga C zu vermeiden.

 

Nach dem Fast-Abstieg in die Kreisliga C in der Saison 2010/2011 beschloss der Vorstand um Manfred Bräuer eine komplette Neuaufstellung der ersten Mannschaft, der die volle Konzentration des gesamten Vereins erforderte - aus diesem Grund stellte die Fortuna dann auch erstmals keine Reservemannschaft mehr. Als neuer Spielertrainer wurde Michael Müller vom Landesligisten Jugendsport Wenau verpflichtet - es war die Rückkehr eines Ex-Fortunen an seine alte Wirkungsstätte. Unter dem Team um den ebenfalls zurück gekehrten Sascha Jesse (von Landesligist Germania Dürwiß) gelang eine stabile Spielzeit, die am Ende auf Tabellenplatz vier bei einem Torverhältnis von 117:59 und 65 Punkten abgeschlossen.

 

Die zweite Phase des Neuaufbaus musste dann von einem neuen Trainer eingeleitet werden, da Michael Müller aus beruflichen Gründen kürzer treten musste und nur noch als Spieler zur Verfügung stand. Mit dem gebürtigen Eschweiler Frank Löhr wurde ein erfahrener Coach verpflichtet, der zuvor unter anderem bereits den Stadtrivalen Rhenania Eschweiler in der Verbandsliga trainiert hatte. Mit weiteren guten und jungen Verstärkungen ging die Fortuna in die Saison 2012/2013 und bis zur Winterpause lag die Mannschaft lange in Nahdistanz zu Spitzenreiter TSV Donnerberg. In der Rückrunde kam es zum Showdown kurz nach der Winterpause - die Fortuna war in Donnerberg zu Gast. Die 0:1-Niederlage kurz vor Spielende bedeutete einen Abstand von fünf Punkten, der bis zum Saisonende noch auf sieben Punkte anwachsen sollte - die Fortuna beendete eine insgesamt gute Saison als Vizemeister mit 68 Punkten bei 99:37 Toren.